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Δευτέρα 28 Αυγούστου 2017

Körpergewicht und psychische Erkrankungen

Zusammenfassung

Hintergrund

Menschen mit einer Intelligenzminderung (IM) haben eine geringere Lebenserwartung und höhere Mortalitätsrate. Ein wichtiger Risikofaktor für eine Vielzahl körperlicher Krankheiten ist ein erhöhtes Körpergewicht. Neben körperlichen Erkrankungen ist auch die Prävalenz psychischer Störungen bei Menschen mit IM erhöht (WHO: drei- bis vierfach). Ziel dieser Studie ist, das Körpergewicht und damit assoziierte Faktoren bei Menschen mit IM und psychischen Erkrankungen zu ermitteln.

Methodik

Auf Grundlage des Body-Mass-Index (BMI) wurde die Prävalenz von Untergewicht, Normalgewicht und Übergewicht bei 633 Patienten einer psychiatrischen Institutsambulanz für Menschen mit geistiger Behinderung festgestellt. Mittels multipler logistischer Regressionsanalysen wurden verschiedene für das Körpergewicht relevante Patientenmerkmale ermittelt.

Ergebnisse

Etwa jeder zweite Mann und ca. zwei von drei Frauen mit psychischer Störung und IM waren übergewichtig. Mit Übergewicht assoziierte Faktoren waren das weibliche Geschlecht, leichte und mittelgradige IM, zunehmendes Lebensalter, Down-Syndrom, schwere Verhaltensstörungen sowie teilbetreute Wohnformen. Demgegenüber waren Demenz und Autismusspektrumstörungen seltener mit Adipositas assoziiert.

Diskussion

Besonders Frauen mit IM waren schon im jungen Erwachsenenalter häufig übergewichtig. Ds Wissen über damit assoziierte Faktoren kann dazu beitragen, geeignete Präventivmaßnahmen zur Vermeidung von Übergewicht und damit verbundenen Folgeerkrankungen zu entwickeln.



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