Zusammenfassung
Nach Ende des Zweiten Weltkrieges kam die in Europa seit 1936 eingeführte Leukotomie auch in den westdeutschen Besatzungszonen und der frühen Bundesrepublik zur Anwendung. Unter der Indikation „Schizophrenie", „Depression", „Zwangserkrankung", aber auch „Psychopathie" wurden Kranke in auswärtige neurochirurgische Abteilungen oder aber in solche überwiesen, die innerhalb der psychiatrischen Kliniken und Nervenkliniken etabliert wurden. Auf der Grundlage von Tagungsberichten, damaligen Fallberichten, Dissertationen sowie Stichproben von Krankenakten wird die Anwendung der Leukotomie in der frühen Bundesrepublik bis in die 1950er Jahre dargestellt. Deutlich wird, wie die Einführung der Leukotomie in der westdeutschen Nachkriegspsychiatrie von der amerikanischen Psychiatrie und Neurochirurgie unterstützt wurde.
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