Zusammenfassung
Anamnese und Semiologie geben oft wegweisende Hinweise auf das Vorliegen dissoziativer Anfälle. Offenheit und Wachsamkeit des behandelnden Arztes, an dissoziative Anfälle frühzeitig zu denken, sind essenziell. Eine Video-Elektroenzephalographie-basierte Analyse der Ereignisse ist in der Regel entscheidend zur korrekten Diagnosestellung, insbesondere bei komplexeren Fällen. Der Beziehungsgestaltung ist bereits im diagnostischen Prozess ein hoher Stellenwert zuzuordnen, um Patienten für eine psychotherapeutische Behandlung zu gewinnen. Psychische Komorbidität und weitere somatische Beschwerden müssen im Diagnoseprozess erfasst werden. Aktuelle Änderungen in den gängigen Diagnosemanualen, einschließlich der ICD-11, spiegeln das lebhafte Interesse und die kontroverse Diskussion um die lange bekannte Krankheitsentität wider.
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