Zusammenfassung
Nichtepileptische paroxysmale Störungen werden leicht mit epileptischen Anfällen verwechselt und bilden daher im Alltag wichtige Differenzialdiagnosen der Epilepsie. Im Wesentlichen handelt es sich um Synkopen, nichtepileptische Anfälle im Rahmen dissoziativer Störungen, paroxysmale Bewegungsstörungen, Migräne, transitorische ischämische Attacken und Parasomnien. Eine sorgfältige Anamnese einschließlich Fremdbeschreibungen hilft bei der Diagnosestellung. Neurologische, psychiatrische und kardiologische Untersuchungen sind für die weitere Differenzialdiagnose erforderlich. Das interiktale Elektroenzephalogramm, das bei nichtepileptischen Anfällen nicht richtungweisend ist, erreicht bei Epilepsie erst durch wiederholte Ableitungen eine hohe Sensitivität. Unklare Fälle können durch EEG-Video-Monitoring oder bei Verdacht auf kardiogene Ursachen mittels Event-Rekorder geklärt werden.
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