Zusammenfassung
Neuroendokrine Tumoren des Dünndarms sind mit einer Inzidenz von unter 1 pro 100.000 Einwohner eine eher seltene Erkrankung. Die neuroendokrinen Tumoren des Dünndarms zählen jedoch mit einem Anteil von über 20 % aller neuroendokrinen Tumoren zu den häufigsten Malignomen des Dünndarms. Aufgrund der eher unspezifischen klinischen Beschwerden erfolgt die Diagnose oft spät. Zum Zeitpunkt der Operation liegt daher bei einem Drittel der Patienten bereits eine hepatische Metastasierung vor. Eine Korrelation zwischen Tumorgröße und Tumorstadium besteht nicht. Auch kleine Tumoren <10 mm können bereits lymphatisch sein oder fernmetastasieren, sodass die Radikalität der Operation nicht durch die Größe des Primarius bestimmt wird. Die darmsparende Resektion mit der systematischen Lymphadenektomie entlang der A. mesenterica superior und Entfernung der retropankreatischen Lymphknoten ist auch im lokalisierten Stadium zu empfehlen.
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